5. November 2016

Kinder zwischen der realen und virtuellen Welt

Filmvortrag und Informationsveranstaltung für Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen

Selbst die pädagogisch beste Kindersendung ist nicht so wertvoll wie positive Erfahrungen, die Kinder in der realen Welt beim Spielen, Musizieren etc. sammeln. Dies wurde bei der Veranstaltung deutlich. Vernetztes Denken benötigt nämlich alle fünf Sinne, während die virtuelle Welt nur sehen und hören fördert. Medienkonsum im Übermaß führt dazu, daß die nicht benötigen Neuronen verkümmern. Dabei sind die ersten sechs Jahre prägend für die Ausbildung des vernetzten Denkens und Handelns.

Das Alter, in dem Kinder zum ersten Mal mit Bildschirmmedien in Kontakt kommen, wird immer jünger. Psychologen, Pädagogen, Erzieher, Lehrer und Kinderärzte warnen: viele auffällige Verhaltensweisen wie Unkonzentriertheit, Gereiztheit, Unruhe, motorische Defizite, mangelndes soziales Verhalten und fehlende Lese,-und Schreibkompetenzen bringen sie mit übermäßigen Bildschirmmedienkonsum in viel zu jungen Jahren in Verbindung

Balance zwischen beiden Welten halten

Der Filmvortrag zeigte dazu ein praxisnahes Konzept auf und gab Eltern einige Anregungen, eine starke innere Haltung zum Bildschirmmedienkonsum ihrer Kinder zu entwickeln. Entscheidend sei, die Balance zwischen realer und virtueller Welt zu halten und mit Kindern Vereinbarungen zu treffen.

Virtuelle Welt bietet kaum Entspannung

Auch für ältere Kinder und Erwachsene bietet TV-Konsum kaum echte Entspannung. Der Mensch kommt zwar zu Ruhe, allerdings werden Emotionen ausgelöst, die "stecken bleiben", da keine Motorik damit verbunden ist.

Im Anschluß entwickelte sich eine rege Diskussion, wobei Diplom-Psychologe Christian Krauß von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien wertvolle Anregungen für den Alltag gab. Sabine Scherbel (FU) hatte dabei zusammen mit Sabine Wank (KEB) die Moderation und Filmvorführung übernommen.

Die Veranstaltung wurde vom Ortsverband der Frauen Union Kronach (FU) organisiert - mit freundlicher Unterstützung der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien und der Katholischen Erwachsenenbildung e. V. – KEB. Der Film wurde von der Produktionsfirma Brüning entwickelt und zur Verfügung gestellt. Mehr unter www.bruening-filme.de



19. Oktober 2016

Wohnungsbau in Kronach

Singlewohnungen und Bauplätze fehlen

Gemeinsam mit Fachleuten aus dem Bereich Wohnungsbau, Immobilienvermittlung und Sozialberatung erörterten CSU-Stadträte die aktuelle Wohnungssituation in Kronach und machten sich auf die Suche nach möglichen Grundstücken für Wohnbebauung. Die Oberfränkische Baugenossenschaft eG wäre dabei auch bereit, Sanierungsgebiete zu entwickeln. Dies machte Vorstand Uwe Döring im Gespräch deutlich.

CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler hatte zu dem Fachgespräch im Rahmen einer offenen Fraktionssitzung in den Tagungsraum der Gaststätte „Antla-Bräu“ eingeladen. Die Moderation übernahm CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann.

Zuvor war klar geworden, daß in Kronach einfache, kleinere Mietwohnungen für ein bis zwei Personen-Haushalte fehlen. Gerade junge Leute und Senioren hätten hier Bedarf. Bauplätze seien am freien Markt im gesamten Stadtgebiet ebenso rar. Darauf verwiesen die Immobilienvermittler der Sparkasse Kulmbach-Kronach, Thomas Rauh und seine Kollegin Karin Eichhorn von der Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt eG. Ihre Erfahrung zeige, daß neben der Innenstadt auch die Stadtteile Neuses, Höfles und Dörfles als Wohnort stark nachgefragt sind.

Vorrangig sollte  Leerstand abgebrochen oder saniert werden, bevor man auf der „grünen Wiese“ neu ausweist, war dabei eine maßgebliche Überlegung der CSU-Stadträte. Bernd Liebhardt, Mitglied des Kronacher Bauausschusses, sprach sich für verdichtete Bebauung im Stadtgebiet aus.


Vorhandene private Baugrundstücke stehen am Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung

Seitens der Stadt sind nur einige wenige Bauplätze im Angebot. Zwar gibt es knapp 50 Bauplätze in Kronach und den Stadtteilen, zum Großteil auch voll erschlossen, allerdings sind diese in privater Hand und stehen für den aktuellen Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung. Aufgrund dessen ist es schwer, die Stadt von innen nach außen zu entwickeln, bzw. Baulücken im überplanten Bereich zu schließen.

Sozialpädagogin Susanne Daum vom Sozialdienst katholischer Frauen und VdK-Kreisvorsitzender Heinz Hausmann hatten eingangs aus der täglichen Praxis mit Wohnungssuchenden berichtet. Kronacher Bürger mit kleineren Einkommen finden kaum eine passende Wohnung. Knapp 300 Euro für zirka 50m² sei dabei als Obergrenze anzunehmen.




25. September 2016

Amtsantritt am 21. Dezember 2016

Auf Klaus Löffler, Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald, entfielen insgesamt 18.348 Stimmen, das sind 62 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 53 Prozent. Am 21. Dezember 2016 wird er sein neues Amt antreten. Nachrücker im Kronacher Kreistag ist  CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler. Im Frühjahr 2017 wird die Wahl des neuen Bürgermeisters in Steinbach am Wald stattfinden.

Wahlergebnisse in Kronach

Wahlergebnisse in den Landkreisgemeinden


Unter den ersten Gratulanten waren Wahlkreisabgeordneter Dr. h.c. Hans Michelbach MdB, CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann und CSU-Bezirksvorsitzender Dr. Hans-Peter Friedrich MdB

Ebenso gratulierten der Lichtenfelser Landrat Christian Meißner, Emmi Zeulner MdB und Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm.

Klaus Löffler bedankte sich bei allen, die mit ihm zusammen Wahlwerbung gemacht hatten und ihn unterstützten. Sein besonderer Dank galt seiner Frau und Familie, der Frankenwald-CSU, allen Ortsvorsitzenden, Kreisvorsitzenden Jürgen Baumgärtner, den Arbeitsgemeinschaften und besonders auch den Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Seinem Mitbewerber Bürgermeister Norbert Gräbner dankte er für das faire und sachliche Miteinander.



5. September 2016

Bayerischer Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zu Besuch in Kronach

Integration beschäftigt Kommunen, Schulen und Gesellschaft

Prof. Bausback im Gespräch mit CSU-Landratskandidaten Klaus Löffler

Die Frankenwald-CSU hatte in die "Alte Markthalle"  zum Thema Integration eingeladen.

Der Bayerische Justizminister machte dabei deutlich, daß der Justiz daran gelegen ist, das deutsche Rechtssystem bei Flüchtlingen zu vermitteln. Damit Integration gelingen kann, habe die Justiz durch verschiedene Angebote auch Neuland betreten und sei vor allem personell verstärkt worden.

Währen seines lebendigen und informativen Vortrags stellte der Minister zahlreiche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Grundstrukturen dar. Zudem gelte es, die Fluchtursachen zu bekämpfen und den Menschen im eigenen Land zu helfen.

Die Anforderungen an den Staat bei der Flüchtlingsbewegung waren immens, dennoch war der Staat immer handlungsfähig, unterstich Prof. Bausback. Sein Dank galt den anwesenden Lehrern, Schulleitern, ehrenamtlichen Helfern und den Kirchen, für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zur Integration. CSU-Landratskandidat Klaus Löffler schloß sich den Dankesworten an.


Zahlen und Fakten:

Im Jahre 2014 lebten in der Stadt Kronach 1213 Menschen ausländischer Abstammung. Das sind ungefähr 7 Prozent der Einwohner Kronachs. Die gößte Gruppe kommt dabei aus Kasachstan mit 250 Personen.

Im Frühjahr 2016 - also nach der Zuwanderung aus den Flüchtlingsregionen - sind zirka 7,5 Prozent der Einwohner der Kreisstadt Kronach ausländischer Abstammung.

 

Gruppenbild mit Ehrenvorsitzenden Heinz Hausmann, Landratskandidaten Klaus Löffler, Justizminister Prof. Bausback und stellvertretenden Landrat Gerhard Wunder

CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann verwies darauf, daß seit April 2016 nur noch vereinzelt Flüchtlinge in den Landkreis kämen. Insgesamt lebten derzeit zirka 500 Flüchtlinge im Landkreis. Sie bezeichnete Sprach- Werte- und Wissensvermittlung als Bausteine für soziales Miteinander. Zusammen leben - und sei es nur für begrenzte Zeit - werde so erleichtert.

Die Junge Union im Landkreis Kronach unterstützt Landratskandidaten Klaus Löffler


27. August 2016

Markus Rieger ist neuer Vorsitzender des Ortsverbandes der Jungen Union Kronach (JU)

Jörg Schnappauf gibt das Amt aus Altersgründen ab

v.l.n.re. - Klaus Löffler, Markus Rieger und Jörg Schnappauf

"Gemeinsam feiern, arbeiten und Politik machen" - dieses positive Resümee zog Jörg Schnappauf nach sechs Jahren als JU-Ortsvorsitzender. Vor allem das offene und konstruktive Klima innerhalb der Kronacher Unionsverbände hob er dabei hervor.

Sein Nachfolger Markus Rieger bedankte sich für das große Vertrauen und umschrieb die künftigen Aktivitäten mit dem Motto "Demokratie und Demographie".

CSU Ortsvorsitzende Angela Hofmann hieß Markus Rieger herzlich willkommen. "Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit ganz nach unserem Wahlspruch "gemeinsam Kronach gestalten". Neben einem starken Wirtschafts- und Bildungsstandort Kronach müsse man zusammen daran arbeiten, Freizeit- und Sportangebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu verbessern.

Die neugewählte Vorstandschaft des JU-Ortsverbandes Kronach mit früheren Vorsitzenden Jörg Schnappauf (3.v.re.) und neuen JU-Ortsvorsitzenden Markus Rieger (5.v.re.) - mit im Bild CSU-Landratskandidat Klaus Löffler

JU-Bezirksvorsitzender Jonas Geissler und JU-Kreisvorsitzender Markus Oesterlein bedankten sich bei Jörg Schnappauf mit einem Präsent. Ebenso bedankte sich CSU-Landratskandidat Klaus Löffler für die Unterstützung durch die Junge Union.



21. August 2016

CSU Stammtisch am Musikpavillion

CSU Landratskandidat Klaus Löffler ist begeistet vom Kronacher Freischießen!

Beim Freischießen-Stammtisch, der täglich am Musikpavillon in der Konzerthalle statt fand, kam Klaus Löffler mit Kronachern und Besuchern ins Gespräch. Hier einige Impressionen vom Sonntag Abend.




13. August 2016

KLAUS MOBIL in der Kreisstadt

Gewinnspiel

CSU-Kreisvorstandsmitglied Tanja Sopart aus Kronach ist derzeit mit dem Smart in der Kronacher Innenstadt unterwegs. Der CSU-Ortsverband Kronach hat sich eine besondere Aktion dazu überlegt: wer das KLAUS MOBIL in Kronach entdeckt, kann es gerne fotografieren und das Bild dann an Tanja Sopart mailen.

Die Einsender/innen der ersten drei KLAUS MOBIL-Fotos werden benachrichtigt und erhalten eine Freibiermarke für das Kroncher Freischießen. Bitte Name, Alter und Handynummer angeben. Viel Glück!


1. August 2016

Kronacher Wasser aus Tiefenbrunnen hat Mineralwasser-Qualität

CSU Ortsverband Kronach beschäftigt sich mit dem Thema Trinkwasserversorgung

Sieben Tiefenbrunnen liefern derzeit Rohwasser für die Trinkwasserversorgung im Stadtgebiet Kronach, einigen Stadtteilen und Teilen des Gemeindegebietes Mitwitz. Die Brunnen haben eine Tiefe zwischen fünfzig und einhundertfünfzig Metern. Fast eine Million Kubikmeter Trinkwasser werden damit pro Jahr gewonnen. Auch in langen Trockenphasen, wie im Sommer 2012, liefern die Brunnen ausreichend Wasser.

Die Aufbereitung des Rohwassers kommt völlig ohne Zusatzstoffe  - wie beispielsweise Chlor - aus, da die Versorgungsstrecken zu den Haushalten gering sind. Bei der Trinkwasser-Aufbereitungs-Anlage Haßlachtal läuft das Rohwasser zunächst über einen sogenannten  Rieseler. Dabei wird das Wasser über eine Schicht von Kunststofffüllkörpern geleitet und somit ein Teil der Kohlensäure entfernt. Die nachgeschaltete Filteranlage mit Calciumcarbonat regelt das Säuregleichgewicht und somit auch den pH-Wert. Anschließend wird das Wasser noch über eine UV-Anlage geführt, die mögliche Keime bzw. Bakterien beseitigt, bevor es zur Verteilung ins Netz und in die Hochbehälter gepumpt wird.


Wasserschutzgebiete sichern die Trinkwasserversorgung

Damit hat das Kronacher Trinkwasser aus Tiefenbrunnen höchste Qualität zu bieten. Wassermeister Thomas Ehrsam hält mit einem neun Mann starken Team von den Stadtwerken ganzjährig einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst aufrecht. Hauptsächlich kümmern sie sich um Aufbereitungsanlagen, um das Leitungsnetz mit sämtlichen Schiebern und Hydranten und sind zuständig für Tiefenbrunnen und Hochbehälter. Die Wasserschutzgebiete werden regelmäßig begangen und genauestens kontrolliert.

Glyphosat darf nicht ins Trinkwasser gelangen

An den Tiefenbrunnen sind im Abstand von zwei Wochen Probenentnahmen notwendig, die im Labor auf Schadstoffe und Bakterien untersucht werden. Reichte es vor Jahrzehnten noch, auf zirka 15 Pflanzenschutzmittel und Nitrate zu testen, sind es heutzutage fast 70 verschiedene Pflanzenschutzmittel, darunter Roundup und Glyphosat, die keinesfalls in das Trinkwasser gelangen dürfen. Mit der mikrobiologischen und chemischen Wasseruntersuchung werden akkreditierte Labors unter wissenschaftlicher Leitung beauftragt. 

CSU-Altbürgermeister Baptist Hempfling baute die Wasserversorgung aus eigenen Tiefenbrunnen aus

Der CSU-Ortsverband Kronach beschäftigte sich kürzlich mit dem Thema. Vorsitzende Angela Hofmann bezeichnete die Trink- und Löschwasserversorgung als eine der wichtigsten Pflichtaufgaben der Stadt Kronach. Das gelieferte Trinkwasser in seiner hohen Qualität rechtfertige den dafür notwendigen umfangreichen Aufwand. Die Mitglieder waren sich einig, daß die Trinkwasserversorgung in Kronach aus eigenen Brunnen vollumfänglich erhalten werden müsse.





Juli 2016

THW Kronach ist eine starke Truppe

Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt MdB zu Gast beim THW Kronach

Fast 700 THW-Ortsgruppen gibt es im Bundesgebiet. Die Kronacher Ortsgruppe liegt beim internen ranking auf dem 13. Platz. Auch CSU-Landesgruppenchefin im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt, konnte vom Ausbildungsstand und der technischen Ausrüstung einen sehr guten Eindruck mit nach Berlin nehmen. Sie unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Leistung für Staat und Gesellschaft.

Besonders stolz sind Ortsbeauftragter Frank Hofmann und sein Stellvertreter Udo Höfer auf die engagierte und motivierte Jugendgruppe.

Über die Aufgaben und Einsätze des THW Kronach informierte stellvertretender Ortsgruppenleiter Udo Höfer (Foto: Michael Wunder)



THW Ortsbeauftragter Frank Hofmann machte auf die Belange vor Ort aufmerksam und fand hier bei beiden Abgeordneten und bei Landratskandidaten Klaus Löffler Gehör (Foto: Michael Wunder)



















Juli 2016

Straßenausbau:
CSU fordert wirtschafts- und familienfreundliche Finanzierung


„Saubere, ordentliche Straßen sind Ausdruck für Lebensqualität.“ Das stellte CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann anlässlich eines Fachgespräches in der Gaststätte Antlabräu in der oberen Stadt fest. Gepflegte Straßen machen Kronach attraktiv für Bürger, Gäste, Firmenkunden und Investoren.

Doppelhaushalt gibt Planungssicherheit

Die Kronacher CSU will in den Straßenunterhalt und -ausbau investieren – sowohl Innenstadt als auch Stadtteile. „Wir wollen nicht länger abwarten, sondern das Thema aktiv angehen“, so CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler. Anlässlich eines Fachgespräches, zu dem CSU-Stadtratsfraktion und CSU-Stadtverband eingeladen hatten, wurden zwei Ziele formuliert. Jonas Geissler spricht sich für die Aufstellung eines Doppelhaushaltes 2016/2017 aus, um Investitionen in den Straßenunterhalt verbindlich planen zu können.

CSU für gerechte Lösung

CSU-Stadtverbandsvorsitzender Bernd Liebhardt fordert die Abschaffung der sogenannten Straßenausbaubeitragssatzung, mittels derer die Stadt Kronach von den Anliegern hohe Beiträge einfordern könnte. Statt dessen sollen die Investition in den Straßenbau über das Grundsteueraufkommen finanziert werden. Er bezeichnet das als alternative, gerechte und nachhaltige Lösung.

Straßenausbaubeitragssatzung ist Investitionshemmnis

3. Bürgermeister Markus Wich sah in der Straßenausbaubeitragssatzung ein Investitionshemmnis und legte dazu eine aussagekräftige Beispielrechnung vor. Grundsätzlich unterscheidet man Straßenausbau und Straßenunterhalt. Straßenunterhalt bezieht sich in der Regel auf die Instandhaltung des Straßen- und Gehwegbelages, während Straßenausbau auch Parkstreifen, Gehwege und Straßenbeleuchtung umfaßt. Inbegriffen ist zusätzlich der Unterbau der Straße mitsamt darunter liegender Infrastruktur und das kann teuer werden. Bei einem Straßenausbau fallen pro Meter zirka 1.000 Euro an Kosten an. 65% der Kosten könne die Stadt nach jetziger Regelung an die Anlieger weiter geben. So könne es durchaus vorkommen, daß auf einzelne Bürger Beiträge von mehr als 12.000 Euro zukommen, wenn die Satzung angewandt würde, unterstrich er.

Landesverband Wohneigentum, Präsident Siegmund Schauer: Satzung ist unsozial

Genau das möchte die CSU-Stadtratsfraktion verhindern und erhält dabei Rückendeckung von Siegmund Schauer, dem Präsidenten des Landesverbandes Wohneigentum. Er bezeichnet die Straßenausbaubeitragssatzung als ungerecht und unsozial. Ebenso erteilt er wiederkehrenden Beiträgen zur Finanzierung des Straßenausbaus eine Absage. Das sei vom Grundsatz her nicht ausgegoren, zudem seien die Bemessungssätze zu hoch. Statt dessen regte er ein Straßenbau-Management an, um alle Beteiligten umfassend und frühzeitig zu informieren. Die Finanzierung sollte seiner Ansicht nach aus dem laufenden städtischen Haushalt, also über Steueraufkommen, erfolgen.

Personalkosten vermeiden

Die CSU-Stadträte sahen darüber hinaus noch einen weiteren Nachteil in der Beitragsregelung. Die Satzung ist teilweise schwer nachvollziehbar und nicht transparent. Oft werden nach Verbescheidung Rechtsmittel eingelegt. Die Berechnung der Beiträge ist relativ kompliziert. Nachdem das innerstädtische Straßennetz zirka 160 Kilometer umfaßt, erfordern die Bescheide hohen Personalaufwand, ggf. sogar die Neueinstellung einer Finanzfachkraft. Mit der Finanzierung über die Grundsteuer könnte man zusätzliche Personalkosten vermeiden.




Juni 2016

CSU Stadtratsfraktion regt Zweckverband CRANA MARE an

Kooperation zwischen Landkreis und Stadt Kronach würde Vorteile für alle Beteiligten mit sich bringen

Das Kronacher Lehrschwimmbecken, das an die Sportstätte der Maximilian-von-Welsch-Schule (RSI) angegliedert ist, wurde vor mehr als 50 Jahren in Betrieb genommen und in den 80er Jahren saniert. Mit acht Metern Breite und knapp 17 Metern Länge bietet es baulich Standard-Voraussetzungen. Die Technik ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, was zu hohen Kosten bei Reparaturen führt. Kürzlich mußte die Lüftungsanlage komplett neu hergerichtet werden.

 Ausweichmöglichkeiten für Schwimmunterricht und -training sind nur begrenzt vorhanden. Zusätzliche Unterrichtsstunden im Hallenbadbereich des Crana-Mare sind kaum mehr möglich, zumal das Hallenbad im Juni und Juli für acht Wochen geschlossen ist.

Lehrschwimmbecken: Neubau statt Sanierung

Der CSU-Stadtratsfraktion ist daher an einem Neubau eines Lehrschwimmbeckens auf dem Gelände des Crana-Mare gelegen. "Gut wäre, wenn wir einen Neubau direkt angliedern können" unterstreicht CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler den Antrag auf Prüfung der Machbarkeit, den er bereits vor zwei Jahren an die Stadtverwaltung gestellt hat.

CSU-Landratskandidat Klaus Löffler sieht das ähnlich. Eine mögliche Kooperation solle geprüft werden, insbesondere was Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten anbelang.

Landkreis und Stadt Kronach können profitieren

3. Bürgermeister Marukus Wich, der auch Mitglied im Kronacher Werkausschuß ist, verweist auf den Investitionsbedarf beim Crana Mare in einigen Jahren. "Es liegt nahe, die Pflichtaufgabe des Landkreises mit der notwendigen Investition der Stadt Kronach zu verbinden" erklärt er. So könne das Crana-Mare in Richtung Schul- und Schwimmsport weiter entwickelt werden. Zudem wäre es dann noch attraktiver als Austragungsort überregionaler Wettkämpfe.

Schwimmunterricht für Grundschüler

Die Größe des Lehrschwimmbeckens sollte 25m x 10m (bzw. 25m x 12,5m) betragen

Der Bau eines neuen Lehrschwimmbeckens mit größeren, auch sportgerechten Abmessungen, findet die volle Unterstützung von Dr. Eva-Maria von Nordheim, der neu gewählten Vorsitzenden des Kronacher Schwimmvereins.

Damit würden Schulen und Vereinen zwei gleichwertige Schwimmstätten für wetterunabhängigen Schwimmunterricht zur Verfügung stehen, so die Vorsitzende. Trotz der fünf vorhandenen Lehrschwimmbecken im Norden des Landkreises und der beiden Hallenbäder in Küps und Kronach, gibt es in über der Hälfte der Grundschulen im Landkreis Kronach keinen Schwimmunterricht, bedauerte sie.





Juni 2016

CSU-Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann feierte 75. Geburtstag

Hunderte von Gästen kamen zum Stehempfang in die Alte Markthalle in der oberen Stadt - Jugendorchester erfreute mit Ständchen

Vereinsmitglieder, Freunde und langjährige Weggefährten aus Kirche und Politik gratulieren Heinz Hausmann zum 75. Geburtstag und würdigen seine Verdienste. Mit dabei Wahlkreisabgeordneter Dr. h.c. Hans Michelbach, Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner, stellvertretender Landrat Gerhard Wunder, Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein und CSU-Landratskandidat Klaus Löffler.

Jubilar Heinz Hausmann mit Ehefrau Maria Hausmann und Enkelin Hannah - zusammen mit einigen der Gratulanten

Stadträtin Carin Bülling, CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Bernd Liebhardt, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler, Dr. Felix Renner (Gründer der Jungen Union Kronach), 3. Bürgermeister Markus Wich und Stadtrat Markus Oesterlein stellen sich zum Erinnerungsfoto

CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann wünscht weiterhin Kraft und Gesundheit.

 



Juni 2016

„Die Gedanken gehen in die Zeit“ - Baptist Hempfling

CSU Kronach ist stolz auf Altbürgermeister Baptist Hempfling

Altbürgermeister, Ehrenbürger und CSU-Ehrenvorsitzender Baptist Hempfling ist seit 70 Jahren Mitglied der Christlich Sozialen Union. Er hat sich als Landtagsabgeordneter und Kronacher Bürgermeister hohe Verdienste erworben und von seinen Leistungen - beispielsweise sozialer Wohnungsbau, Bau des heutigen Crana-Mare, eigene, unabhängige Wasserversorgung aus Tiefenbrunnen – profitiert die Stadt bis heute.

1984 wurde Bürgermeister Baptist Hempfling feierlich aus dem Amt verabschiedet. Ein Amtskollege und guter Freund von ihm fand aus diesem Anlaß humorvolle Worte: 

"Ein Bürgermeister soll ein Mensch sein, der Streit schlichtet, der Bauherren Häuser finanziert und jungen Ehepaaren Wohnungen verschafft, der allwissend ist wie ein Brockhaus, alle Gesetze kennt und dessen Schläue sogar Rechtsanwälten und Viehhändlern Angst macht, der etwas vom Straßenbau versteht, vom Fußballspielen, von der Feuerwehr und von ansteckenden Krankheiten, der ein begabter Festredner ist, Sportler und Alleinunterhalter und trinkfest wie ein Hauptmann, der allgegenwärtig ist, wie der Hl. Geist, niemals krank, immer im Rathaus, wenn man zu ihm will, aber in der Landeshauptstadt, wenn es Geld gibt, am Brandplatz ehe es brennt, am Sonntagvormittag in der Kirche, am Nachmittag auf dem Sportplatz und abends am Stammtisch, der dafür sorgt, daß die Grundstückspreise für die Besitzer hoch sind, für die Baulustigen aber niedrig. Der wie ein Politiker niemals NIE sagt und gelegentlich so tut, als würde er jeder Partei angehören, der also Übermensch und Untermensch zugleich sein soll, obwohl er auch nur ein Mensch ist mit Vorzügen und Schwächen wie andere Bürger, auch selbst wenn er der Bürgermeister ist."

Viele ehemalige Weggefährten gratulierten zusammen mit Landratskandidaten Klaus Löffler, CSU-Kreisvorsitzenden Jürgen Baumgärtner MdL, Ehrenvorsitzendern Heinz Hausmann, Altbürgermeister Manfred Schubert, CSU-Ortsvorsitzender Angela Hofmann, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Jonas Geissler, Ehrenmitglied Mathilde Hutzl und Tochter Elisabeth Maryniok (Foto: Karl-Heinz Hofmann)

Baptist Hempfling hat mit Anstand, Würde, Sachverstand und Menschlichkeit zum Wohle der Stadt und damit auch zum Wohle der Partei gearbeitet! Das zeigt sich an seinen Wahlergebnissen:

1970 mit 74% der Stimmen erstmalig gewählt, 1972 mit 98% wiedergewählt, bei 63% Wahlbeteiligung, 1978 mit 98% wiedergewählt, bei 85% Wahlbeteiligung

Diese traumhaften Ergebnisse spiegeln die Beliebtheit und das politische Gespür von Baptist Hempfling wieder, der 14 Jahre lang Bürgermeister in Kronach war. Er verstand es, die Menschen mitzunehmen, alle einzubinden, er leistete Unterstützung ohne Ansehen der Person und agierte vorausschauend und umsichtig.

Baptist Hempfling ist 1918 geboren und war in französischer Kriegsgefangenschaft. Er erkannte die Bedeutung der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. So reichte er 1984 beim Europäischen Rat ein entsprechendes Gesuch ein. Daraus entstand 1990 die Städtepartnerschaft zwischen Kronach und Hennebont.

Fotos: Karl-Heinz Hofmann





Mai 2016

KRONACH leuchtet 2016

Internationales Event auf hohem künstlerischen Niveau

Mit KRONACH leuchtet® ist dem Veranstalter KRONACH Creativ e.V. zum wiederholten Male eine beeindruckende Großveranstaltung gelungen.

Das Team von KRONACH leuchtet® tauchte die Drei-Flüsse-Stadt Kronach zehn Tage lang in romantisches Licht und brachte die Architektur zur Geltung. Studenten und Künstler aus Kronach und aller Welt vermittelten mit ihren Lichtinstallationen internationales Flair. Ein anspruchsvolles Musikprogramm rundete die Lichtinszenierung gekonnt ab. Gratulation zu dem überaus gelungenen Erfolg mit über hundert tausend Besuchern!


Blick vom Eisernen Steg auf Adolf-Kolping-Straße und Haßlach-Fluß - im Hintergrund Jahnsallee






April 2016

CSU Mitgliederversammlung

Beschlüsse sollen zeitnah umgesetzt werden

CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler stellte anlässlich der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes Kronach die Stadtratsanträge der Fraktion vor. Er forderte die zeitnahe Umsetzung bereits getroffener einstimmiger Stadtratsbeschlüsse ein – vor allem im Bereich Infrastruktur. Das geplante Mobilitätskonzept lasse in Bezug auf Kronach noch einige Wünsche offen.

VGN: Chancen für den Wirtschaftsraum Kronach

Weiterhin habe die Stadt Kronach ein großes Interesse an einem Beitritt des Landkreises zum VGN, berichtete Geissler. Dies habe man auf Initiative der CSU nun auch im Rahmen einer Resolution des Stadtrats verdeutlicht. Die Anbindung an den Großraum Nürnberg über den VGN eröffne Chancen für den Wirtschaftraum im Landkreis Kronach. Arbeitnehmer, Studenten und Tagestouristen könnten demnach leichter ihre Ziele erreichen. Der Landkreis muss den VGN-Beitritt endlich zur Chefsache machen, so Geissler.

Berichte und Mitgliederentwicklung

Zahlreiche neue Mitglieder sind im Jubiläumsjahr 2015 dem CSU-Ortsverband Kronach beigetreten. Anlässlich der gut besuchten Mitgliederversammlung im großen Saal der Gaststätte „Antla Bräu“ in der oberen Stadt, präsentierte Ortsvorsitzende Angela Hofmann die Veranstaltungen und Initiativen im Berichtsjahr 2015.

Mitgliederbefragung

Weiterhin stellte sie die Ergebnisse der Mitgliederbefragung vor. Demnach sind den Befragten die Themen: Gesundheit, Familie, Sicherheit, Lebensqualität in der Region, christliche Werte und Zukunftsforschung wichtig. Man sah den Ortsverband insgesamt auf dem richtigen Weg, wünschte sich jedoch, daß zukünftig mehr Außenwirkung erzielt wird.

„Gemeinsam Kronach gestalten“ bedeutet, die Anregungen der Mitglieder und der Bevölkerung zu diskutieren und entsprechend auf den Weg zu bringen. So werde man 2016 – wie von den Mitgliedern gewünscht - zusammen mit Landratskandidaten Klaus Löffler kreispolitische Themen aufgreifen und verstärkt städtische Entwicklungen forcieren. Ihr Dank galt dem Kassier Stefan Messelberger, den beiden Kassenprüfern Birgit Kestel und Thomas Rauh und der gesamten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Ortsvorsitzende Angela Hofmann konnte zusammen mit den stellvertretenden Vorsitzenden Daniela Thüroff und Jonas Geissler die Ehrungen vornehmen.

Gosbert Gehlert – 50 Jahre

Heinrich Reuß – 35 Jahre

Ottilie Schulz - 25 Jahre

Landratskandidat Klaus Löffler dankte den langjährigen Mitgliedern für Ihre Verbundenheit. In seinem Grußwort ging er auf die Bedeutung der Kreisstadt für die gesamte Region und den Landkreis ein. 

von links: Stadtrat Wolfgang Hümmer, Landratskandidat Klaus Löffler, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler, Gosbert Gehlert (50 Jahre), Stadtrat Markus Oesterlein, Ottilie Schulz (25 Jahre), stellv. Vorsitzende Daniela Thüroff, Ortsvorsitzende Angela Hofmann, Heinrich Reuß (35 Jahre) - Foto: Heike Schülein



April 2016

Öffentlicher Vortrag:

Risiken und Gefahren bei der Internetnutzung

Über Gefahren bei der Internetnutzung informierte der angehende Jurist Manuel Bogenreuther anhand einer eindrucksvollen Präsentation. Mit fundierten Wissen, vielen Fakten und Beispielen konnte er die Zuhörer sensibilisieren.


Internet-Profiler erkennen den Charakter eines Menschen

Datenhändler lassen durch Programmierer Persönlichkeitsprofile der Nutzer erstellen. Diese Persönlichkeitsprofile entstehen aus den Spuren im Internet, die jeder Nutzer hinterlässt. Daraus können nicht nur Einkaufsverhalten des Internetnutzers, sondern sogar seine Charaktereigenschaften ermittelt werden.

Mittels Rechenalgorithmus entsteht nämlich aus den gesammelten Daten eine "Filter-Blase", die letztendlich Internetnutzer bzw. Internet-Einkäufer unmittelbar abbildet und ihnen dadurch auch direkt schaden kann, beispielsweise durch personalisierte Preise oder durch Einschränkungen bei der Kreditwürdigkeit. Dies ist auch unter "social scoring" bekannt.

Eingeladen zu dem spannenden Informationsabend hatten der CSU-Ortsverband Kronach zusammen mit der Frauen-Union Kronach in die Gaststätte Turnerheim. Der Vortrag wendete sich dabei an alle Internetnutzer, bzw. Nutzer sozialer Netzwerke.

Ortsvorsitzende Angela Hofmann unterstrich eingangs, daß gerade die Unionsparteien auf das Thema Sicherheit großen Wert legten, ginge es doch letztendlich auch um den Schutz von geistigen Eigentum und Errungenschaften, auf denen der Wirtschaftsstandort Deutschland und das sichere politische System aufbauten.


filter bubble fördert Radikalisierung

Gerade die personalisierte Filter-Blase "filter bubble" sei laut Bogenreuther mittlerweile ein gesellschafts-politisches Risiko, da nur Nachrichten in die Informationsblase gelangten, die auf den Nutzer zugeschnitten seien. Anhand der Spuren im Internet könne nämlich auch erkannt werden, welche politische Meinung der Nutzer habe. Radikale, extreme Ansichten würden so verstärkt. Es fehle zunehmend die Möglichkeit, Informationen zu reflektieren oder sachlich zu bewerten, da die Informationen nicht mehr in voller Bandbreite zur Verfügung stünden. Speziell gegenteilige Nachrichten gelangten aufgrund der Filter-Blase nicht mehr zum Nutzer, der anders eingestuft wurde.


AGB aufmerksam lesen

Breiten Raum nahm auch das Thema Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht ein. Daraus leitet sich die Antwort auf die Frage ab, welche Bilder, Grafiken, Logos und Texte man auf der Homepage oder auf sonstigen Plattformen veröffentlichen darf. Der Referent empfahl in dem Zusammenhang die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" der jeweiligen sozialen Netze zu lesen. Mit dem Veröffentlichen eines Fotos auf der facebook-Seite habe man beispielsweise alle Rechte an dem Foto an facebook abgetreten. Facebook kann das Foto nach Belieben kommerziell verwenden.

 

Wenn es kostenlos ist, bist du nicht der Kunde sondern das Produkt

Ziel der Datenhändler sei ein gläserner Internetnutzer. Ein weltweit tätiger Datenhändler habe allein in Deutschland mehr als 44 Millionen Datensätze gesammelt und biete die Datensätze zum Verkauf an. Um Spuren im Internet gering zu halten, empfahl er restriktive Einstellungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke. Den PC-Cache, den Verlauf und vor allem die angelegten "cookies" im Interbetbrowser sollte man regelmäßig löschen. Gewinnspiele und kostenlose Angebote sollte man meiden "Wenn es kostenlos ist, bist du nicht der Kunde sondern das Produkt" so Manuel Bogenreuther.







Ostern 2016

Das Geheimnis des Glaubens - Wort aus der Kirche zum Osterfest

Das Geheimnis des Glaubens ist eben auch deswegen so besonders, weil niemand es komplett erfassen kann. Denn dieses Geheimnis ist kein Rätsel, das gelöst werden kann, sondern ein Mysterium, also etwas, das sich Erklärungen prinzipiell entzieht. Das Geheimnis ist vielschichtig: es hat mit Jesus zu tun, mit Gott und dem Heiligen Geist – und mit unserem Glauben. Denn wir können unseren Glauben nicht verifizieren, nur leben. Wir glauben, dass es Gott gibt, ohne es beweisen zu können – eben weil wir glauben, dass er so groß, so anders, ein solches Geheimnis ist, dass wir ihn mit menschlichen Mitteln nicht erfassen können.

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen."

Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie





März 2016

punkt7: NeuePresse hatte zum Rededuell eingeladen

Landratskandidaten stellten sich den Fragen von Christian Kreuzer

Um Punkt sieben ging es los und "punkt7" hieß auch das Motto des Rededuells, zu dem die NeuePresse die beiden Landratskandidaten eingeladen hatte. Bürgermeister Norbert Gräbner aus Marktrodach und Bürgermeister Klaus Löffler aus Steinbach am Wald stellten sich den politischen und persönlichen Fragen von Christian Kreuzer. Kreuzer verstand es durch nachdrückliche Gesprächsführung, die unterschiedlichen Positionen der beiden Kandidaten offen zu legen.


CSU Landratskandidat Klaus Löffler macht seine Positionen klar deutlich. Hier im Gespräch mit Christian Kreuzer.


Diese wurden vor allem in der Schulpolitik deutlich. "Als Vater schulpflichtiger Töchter kenne ich die Situation im Detail." hob Klaus Löffler hervor. Kurze Schulwege seien eine Investition in die Zukunft unterstrich er. So könne man letztendlich auch dem Fach- und Führungskräftemangel begegnen. Für eine Gemeinschaftsschule im Norden des Landkreises sah er derzeit keine Basis. Man müsse sich an der Realität orientieren. Er dankte allen Schulleitern, Lehrern und Erziehern für die Integration von Flüchtlingskindern und forderte in dem Zusammenhang, mehr Lehrkräfte einzustellen.


Christian Kreuzer wollte von beiden Kandidaten wissen, warum sie sich zur Wahl stellen. Klaus Löffler verwies auf seine langjährigen Erfahrungen als Bürgermeister, Kreisrat und Bezirksrat. Darauf aufbauend, wolle er sich weiterhin für die Menschen im Landkreis einsetzen und sei bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, bekräftigte er seine Kandidatur. 2010 habe man in Steinbach am Wald einige große Projekte begonnen. Diese habe er mittlerweile zum Abschluß bringen können, so Löffler. Nun, sechs Jahre später, sei die Zeit für einen Wechsel gekommen.


Café Kitsch bietet passendes Ambiente

Als beliebter und gut geeigneter Ort für Veranstaltung dieser Art, hat sich das Café Kitsch seit langem einen Namen gemacht. Die Scheune bot auch diesmal das richtige Ambiente und die passende technische Ausrüstung für ein politisches Rededuell. Die ursprünglich eingeplanten Karten waren im Vorfeld mittels einer Telefonaktion innerhalb kürzester Zeit vergeben und so erweiterten die Veranstalter (NeuePresse) das Kartenkontingent. An dem Abend war kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Alle anwesenden Frauen erhielten anläßlich des Weltfrauentags eine Rose überreicht.





Februar 2016

Politik & Talk: anspruchsvolle politische Debatte ließ kaum Themen aus

Frankenwald-CSU freute sich über viele Gäste und interessierte Nicht-Mitglieder


Bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war die Scheune des "Café Kitsch", als die Frankenwald-CSU kürzlich zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen hatte. Die CSU-Führungskräfte am Podium konnten die Anfragen der Moderatorinnen Stefanie Neubauer und Angela Hofmann, sowie die unterschiedlichsten Fragen der Gäste, souverän und umfassend beantworten.

CSU Kreisgeschäftsführer Bernd Liebhardt überreichte an Landratskandidaten Klaus Löffler (Bürgermeister Steinbach/Wald) einen Obstkorb und bedankte sich beim Lichtenfelser Landrat Christian Meißner sowie beim Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm für die Teilnahme an der öffentlichen Debatte

Vor allem das Flüchtlingsthema beschäftigte die Gäste. Landratskandidat Klaus Löffler, Landrat und Bezirksrat Christian Meißner aus Lichtenfels sowie Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm berichteten von ihren Erfahrungen. Diese außergewöhnliche Herausforderung verlange viel von Behörden, Schulen und ehrenamtlichen Helfern. Dabei müsse die Situation differenziert bewertet werden, um den verschiedenen Anliegen Rechnung zu tragen. Gerade bei diesem Thema müsse öffentlich mehr informiert und sachlich diskutiert werden. Zahlreiche Maßnahmen seien mittlerweile auf allen Regierungsebenen auf den Weg gebracht.

  
Weitere Themen waren Infrastruktur, Barrierefreiheit, Wirtschafts- und Bildungspolitik, Einzelhandel, sowie Familienförderung. Nach zwei Stunden intensiver Diskussion bedankte sich Bernd Liebhardt bei den Gästen und überreichte an die Vertreter am Podium Blumen und kleine Präsente.

  

 





Fasching 2016

CSU-Stadträte mit beim Rathaussturm

Gemeinsam Kronach zu gestalten, macht mehr Spaß als nur verwalten! Hochschulstadt und fairer Handel - Kronach ist ganz schön im Wandel!

Viele Märkte gibt’s in Kronach - bei uns ist immer etwas los! Darum heißt es „Kronach leuchtet“ - das erfüllt uns sehr mit Stolz!

Viele Löcher haben die Straßen - und damit über alle Maßen - ist die Festungsstraße zu nennen, die auch Kronachs Gäste kennen!

Mit Fördergeldern schaffen wir, was die Schweden nicht vermochten: die Festung wird barrierefrei - darauf ein dreifach „Kronich Feuerdunnekeil!“


Stadträte und CSU-Mitglieder beim Rathaussturm 2016



Januar 2016

Deutliche Worte beim CSU-Dreikönigstreffen

Während Hochbaumaßnahmen in Kronach nach Plan verlaufen, seien vor allem Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen liegen geblieben. Dies resümierte CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler anlässlich des Dreikönigstreffens des CSU-Ortsverbandes Kronach in Fröschbrunn. CSU-Mitglieder wünschten sich mehr Unterstützung für Vereine. Hier verwies Angela Hofmann auf das Förderprogramm „Engagierte Stadt“. In dem Kreis werde sie das Anliegen einbringen.

Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Absolute Priorität hätten Festungsstraße und die Holzbrücke „Schwarzer Steg“, die LGS-Gelände und Haßlachtal miteinander verbindet und eine sichere Nord-Süd-Verbindung für Radfahrer und Fußgänger darstellt, so Geissler. Herbert Kaiser forderte, Gehsteige und Radwege zukünftig zu teeren statt zu pflastern, um mehr Sicherheit für Familien mit Kinderwägen und Senioren zu erreichen. Dies sei ebenso ein Beitrag zur Barrierefreiheit. Fragen zur Gewährleistungspflicht bei der Festungsstraße warf Heinrich Reuss auf. Dies werde man mit der Stadtverwaltung klären, versprach Geissler.  

Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Diskutiert wurde die Unterbringung von Flüchtlingen in Kronach. Jonas Geissler meinte dazu, dezentrale Unterbringungen in kleinen Wohneinheiten seien am ehesten geeignet, um Menschen in Not zu helfen. Flüchtlingsunterkünfte sollten so konzipiert sein, daß sie später als Sozialwohnungen genutzt werden könnten, forderte er. Wenige kleinere Einheiten würden der Gesamtsituation am ehesten gerecht. Sozialwohnungen seien jetzt schon gefragt, ergänzte Kreis- und Stadtrat Heinz Hausmann. 

Grußwort des Landratskandidaten Klaus Löffler

CSU-Landratskandidat Klaus Löffler bedankte sich beim Ortsverband Kronach für die Unterstützung. In den kommenden Jahren könne man bei der Kreispolitik auf Erreichtes aufbauen und werde vor allem den Wirtschaftsstandort weiter entwickeln sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. CSU-Kreisgeschäftsführer Bernd Liebhardt ging abschließend auf die Landratswahl und die Planungen der Frankenwald-CSU ein.

Ehrungen für 40-jährige Zugehörigkeit

Für 40-jährige Zugehörigkeit zum CSU-Ortsverband Kronach wurden Karl-Heinrich Gläsel und Erich Zethner mit Urkunde und Anstecknadel ausgezeichnet, sowie mit einem Buchpräsent bedacht. Beide waren viele Jahre in der Vorstandschaft aktiv, brachten sich konstruktiv bei Diskussionsversammlungen ein und übernehmen zahlreiche Sonderaufgaben. Erich Zethner unterstützte die Partei vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, während sich Karl-Heinrich Gläsel im Kronacher Stadtrat engagierte.

v.l.n.r. CSU-Landratskandidat Klaus Löffler, Ehrenmitglied Mathilde Hutzl, Stadtverbandsvorsitzender Bernd Liebhardt, Karl-Heinrich Gläsel, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler, Erich Zethner, Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann, Ortsvorsitzende Angela Hofmann (Foto: Heike Schülein)



Neujahr 2016

Neujahrswünsche

Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen!

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.


Wilhelm Busch (1832-1908)



Silvester 2015

Jahreschlußsitzung des Kronacher Stadtrates

Mathilde Hutzl erhält Goldene Ehrenmedaille

Seit Jahrzehnten engagiert sich Mathilde Hutzl für Staat, Gesellschaft und vor allem für die Kirche. Insbesondere galt dabei ihr Einsatz der Stärkung und Unterstützung der Frauen. Dabei hat sie sich nie in den Vordergrund gedrängt sonder immer die Sache in den Mittelpunkt gestellt. Anlässlich der Jahresschlußsitzung des Kronacher Stadtrates erhielt sie für ihre besonderen Verdienste die Goldene Ehrenmedaille der Stadt Kronach.

Interview Mathilde Hutzl


Foto: Mathilde Hutzl mit ihrem Ehemann Hans. Dritter Bürgermeister Markus Wich, zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler und CSU-Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann (nicht im Bild) gratulieren



Weihnachten 2015

Was hat Weihnachten mit Politik zu tun? 

Gesegnete Weihnachten – Gedanken aus der Kirche

Weihnachten stellt das Kind in der Krippe in die Mitte. Damit fordert Weihnachten uns auf, jedem Kind Wertschätzung, Zuwendung und selbstlose Liebe zu erweisen, damit es leben, wachsen und gedeihen kann. Weihnachten wird ein Segen für die Kinder, wenn wir ein Segen für sie sind.

Weihnachten ist das Fest der Familie. Familien sind ein Segen für Staat und Kirche; sie sind Keimzellen für jede gesunde, lebens- und liebenswerte Gesellschaft. Weihnachten will den Familien Segen bringen.

Weihnachten fordert Politiker auf, ein Segen zu sein. Als gemeinwohlorientierte Frauen und Männer sollen sie selbstlos unserer Gesellschaft dienen, indem sie Gesetze machen und Verordnungen erlassen, die sowohl dem einzelnen Menschen als auch der Gesellschaft dienen.

Weihnachten wird zum Segen, wenn es den Bürgersinn stärkt. Weihnachten ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, segensreich füreinander da zu sein, denn jeder Sozialstaat ist nur so gut, wie seine Bürger gut zueinander sind.

Weihnachten ist nicht zuletzt das Fest der Nationen und der Schöpfung. Weihnachten zeigt uns, dass wir eine globale Welt sind und nur im gerechten Austausch der materiellen und kulturellen Güter in Gerechtigkeit, Frieden und Freude miteinander leben können.

Weihnachten, ein Fest, das Segen bringt!


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Advent 2015

Mit dem Herzen helfen, mit dem Verstand ordnen und regeln

"Gemeinsam Kronach gestalten" – dieses Motto verbindet die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Kronach!

Dies wurde anlässlich der CSU-Adventsfeier im Café LORLA deutlich. Nach einem kurzen Rückblick feierten CSU-Mitglieder mit Familie und Freunden den 1. Advent. Begrüßungspunsch, Plätzchen und weitere Köstlichkeiten aus der Küche des Café LORLA kamen gut an. Eine Verlosung und Geschenke-Tauschen rundeten den Abend ab. Zuvor hatte man gemeinsam den Kronacher Weihnachtsmarkt besucht. Man freute sich sehr über die zahlreichen Neuzugänge im Jubiläumsjahr.

Die CSU als konservative Volkspartei stehe für Werte, Gemeinwohl, Stabilität und Sicherheit. Das bekräftigten Vorsitzende Angela Hofmann und die Stellvertreter Mathilde Hutzl, Daniela Thüroff und CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler.

Stabilisierung könne nur durch ständige Weiterentwicklungen auf wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Gebiet erreicht werden. Forschung, Entwicklung und Bildung würden helfen, den Wohlstand zu sichern und damit den sozialen Frieden zu erhalten.

Beim Jahres-TOP Thema "Flüchtlingshilfe" sollte man das eine tun und das andere nicht lassen: also mit dem Herzen helfen, aber auch mit dem Verstand ordnen und regeln. Diskussionen – vor allem in den sozialen Netzwerken - sollten sachlich, konstruktiv und fair ablaufen, wurde betont.


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November 2015

"Wir wollen...!"

Steinbacher Bürgermeister Klaus Löffler als CSU-Landratskandidat nominiert

Nahezu einstimmig hat Ende November 2015 die Frankenwald-CSU den Steinbacher Bürgermeister Klaus Löffler zum Landratskandidaten nominiert. Die Vorstellung des Wahlprogramms kam bei den Delegierten gut an. Mit einer beeindruckenden Politshow hat die Wahlwerbung der CSU in Kronach begonnen und wird bis zum Wahltag - am Sonntag, den 25. September 2016 - einige weitere öffentliche Großveranstaltungen beinhalten.

Über 120 Delegierte aus dem CSU-Kreisverband gratulieren und stärken Klaus Löffler den Rücken

Dabei kann sich Löffler voll auf Kreisvorsitzenden Jürgen Baumgärtner MdL verlassen. Unter seinem Vorsitz ist es in den vergangen Jahren gelungen, die Partei zu einen. So hat der Kandidat nicht nur ein voll motiviertes Team zu Seite sondern auch eine geschlossene Partei im Rücken. Klaus Löffler spricht am 7. Januar beim Dreikönigstreffen in Kronach und beim Neujahrsempfang der Frankenwald-CSU.

Jens Korn verstand es hervorragend, die Runde locker und schwungvoll zu moderieren - kurzweilige, authentische Redebeiträge. Mit dabei auch Mathilde Hutzl und Jonas Geissler aus dem Ortsverband Kronach

Bei der Talkrunde äußerten sich Führungskräfte aus den Arbeitsgemeinschaften und brachten kleine Begebenheiten und Anekdoten in die Diskussion ein. Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender und Wallenfelser Bürgermeister Jens Korn, verstand es hervorragend, die Runde locker und schwungvoll zu moderieren. Die Redebeiträge waren kurzweilig, spontan und authentisch.

Junge Union Kreisverband mit Vorsitzenden Markus Oesterlein unterstützt Klaus Löffler und überreicht JU-Team-Shirt




Oktober 2015

seit 25 Jahren: Einigkeit und Recht und Freiheit

Profitiert von der Wiedervereinigung hat ganz Deutschland!

Deutschland ist ein Stabilitätsfaktor in Europa geworden: wirtschaftlich als auch politisch! Das kam in allen Redebeiträgen zum Ausdruck

Die Kronacher CSU feiert diesen schönen Anlass zusammen mit vielen Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Wahlkreisabgeordneter Dr. h.c. Hans Michelbach begeistert durch emotionale Rede.

Viele Geschichten machten das große Unrecht und die Unfreiheit in Ostdeutschland, aber auch die große militärische Bedrohung zur Zeiten des "Kalten Krieges" deutlich. Umso größer die Freude über die Deutsche Wiedervereinigung.

Soziale Marktwirtschaft, parlamentarische Demokratie und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind die Basis für Gemeinwohl und damit für Frieden in Freiheit, unterstrich Ortsvorsitzende Angela Hofmann.

Wahlkreisabgeordneter Dr. h.c. Hans Michelbach MdB wurde von seiner Frau begleitet

"Die Wiedervereinigung war für mich der glücklichste Moment in der Deutschen Geschichte" bekannte Wahlkreisabgeordneter Dr. h.c. Hans Michelbach. Deutschland sei allen beteiligten Staaten für die politischen Rahmenbedingungen dankbar, auch wenn Frankreich und England anfangs starke Bedenken hatten. "Wir hatten den Mut und die Kraft, unsere einmalige Chance wahrzunehmen". Seine emotionale Rede wurde durch viel Beifall unterbrochen. "Wir können stolz sein auf diese politische Leistung, stolz sein auf die friedliche Revolution!" Deutschland sei ein fester Anker und man könne trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorne blicken, so Michelbach.

Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann MdL a.D. beleuchte die Zeit vom Mauerfall bis zur Wiedervereinigung. Er hatte zudem die Moderation der der Feierstunde übernommen.

Das Leben in der ehemaligen Sperrzone schilderte Karl-Heinz Körner aus Neuhaus-Schierschnitz. Er berichtete wie die Menschen systematisch eingeschüchtert und regelrecht "durchleuchtet" wurden. Der letzte Eintrag in seinen Stasi-Unterlagen stammt vom 24. Oktober 1989. "Die Deutsche Wiedervereinigung gab uns die Freiheit wieder" unterstrich er und blickt vor allem in Dankbarkeit auf die Wiedervereinigung zurück. 

Im wahrsten Sinne Weltgeschichte geschrieben hat Redakteur Friedwald Schedel vor 25 Jahren. Er hat damals für den "Fränkischen Tag" die Wiedervereinigung protokolliert. Er bezeichnete die Grenzöffnungen im Landkreis als eine der spannendsten und erlebnisreichsten Zeiten in seiner beruflichen Tätigkeit. Zahlreiche interessante Bilddokumente hatte er in einer Präsentation zusammengestellt.  

Ab 1951 wurde die B85 bei Falkenstein durch die DDR dichtgemacht und erst 1989 als einer der ersten Übergänge wieder geöffnet. Martin Weber hat als BGS-Grenzbeamter die Entwicklungen unmittelbar mitbekommen und konnte viele packende Episoden erzählen.

Wäre es zu Zeiten des "Kalten Krieges" zu einem Ernstfall gekommen, hätte man sogenannte Sprengschächte zum Einsatz gebracht, die den Panzern des "Warschauer Paktes" das Vorwärtskommen erschwert hätten.

Dies veranschaulichte Kreisheimatpfleger Dr. Robert Wachter anhand einiger Fotos aus dem Bereich Gifting und Wellesmühle. Sein Bericht machte deutlich, wie unmittelbar die Bedrohung war!

Er erläuterte dabei auch das Mahnmal "Pieta am Stacheldraht" (Steinbach/Wald), das die schmerzliche Trennung durch den "Eisernen Vorhang" symbolisiert.







Stellvertretender Ortsvorsitzender Jonas Geissler berichtete von seinen Besuchen an der damaligen innerdeutschen Grenze und bedankte sich in seinem Schlußwort bei den Damen der Frauen-Union Kronach (FU) für die Bewirtung. Sabrina Buckreus, Dominik Buckreus und Katharina Lauer (Kronacher Jugendorcheser) umrahmten die Feierstunde und stimmten zusammen mit den Gästen abschließend das Deutschlandlied an.

Zahlreiche Gäste nutzten die Möglichkeit mit den Referenten zu diskutieren und auf das Jubiläum anzustoßen. Die Fotopräsentation - zusammengestellt von Friedwald Schedel - stieß auf großes Interesse.

 

September 2015

Gemeinsam Kronach gestalten - gemeinsam feiern!

Die Kronacher Ortsverbände von CSU, Frauen-Union und Junger Union feierten gemeisam in der "Alten Markthalle" in der oberen Stadt Jubiläum und verbrachten zusammen mit vielen Ehrengästen einen spannenden, informativen und unterhaltsamen Abend. Anlässlich der Jubiläen wurden Mathilde Hutzl und Heinz Hausmann in besonderer Weise geehrt.

Impressionen vom Festabend hier


Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann und früherer Landtagsabgeordenter, wurde für 50-jährige Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Er hatte den Ortsverband von 1972-2011 als Vorsitzender geleitet, viele Ämter und Funktionen übernommen und steht der CSU bis heute mit Rat und Tat zur Seite.

Der CSU-Ortsverband ernannte Mathilde Hutzl zum Ehrenmitglied. Sie ist seit 31 Jahren Mitglied bei der Kronacher CSU, über 20 Jahre lang als 2. Vorsitzende engagiert und übernimmt bis heute in dieser Funktion viele Verpflichtungen für den Ortsverband. Von 1990-2014 - fast ein viertel Jahrhundert - war sie Stadträtin in Kronach.

Heinz Hausmann MdL a.D. wird für 50-jährige CSU-Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet - siehe auch Interview mit Heinz Hausmann

Daniela Thüroff und Angela Hofmann gratulierten stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Mathilde Hutzl zu der Auszeichnung als Ehrenmitglied

CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann, Bürgermeister Klaus Löffler aus Steinbach am Wald, Moderatorin Daniela Thüroff und Kultur-Staatssekretär Bernd Sibler gut gelaunt bei der Talkrunde

Staatssektretär Bernd Sibler nahm zusammen mit Klaus Löffler, Bürgermeister aus Steinbach / Wald und CSU-Ortsvorsitzender Angela Hofmann an der Talkrunde teil, die von Daniela Thüroff moderiert wurde. Er bezeichnete Kultur-Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor, lobt die Aktivitäten der Stadt Kronach auf diesem Gebiet und sicherte weitere Unterstützung seitens der Staatregierung zu.

Die CSU in Kronach habe das Gemeinwohl im Blick und stehe für Werte und Qualität, betonte Vorsitzende Angela Hofmann. Vor allem wolle man den Wirtschaftsstandort stärken und Infrastruktur erhalten bzw. ausbauen.

JU-Ortsvorsitzender Jörg Schnappauf wurde durch Party-Events und zahlreiche Aktionen der Jungen Union auf die Jugendorganisation aufmerksam.

"Besonders gefreut hat es mich, dass man meine Anregungen ernst genommen hat. Ich konnte von Anfang an meine Ideen einbringen und mitreden. So entwickelte sich der Anspruch, etwas für Kronach tun zu wollen und gemeinsam für junge Menschen ein lebenswertes Kronach zu gestalten."


CSU FU JU - Geschichte - Namen - Fakten



August 2015

Einzelhandel hält Innenstadt lebendig

Kunden wissen ansprechendes Ambiente zu schätzen

Kronachs Innenstadt bietet ein attraktives Angebot an Einzelhandels-Sortimenten, Branchenvielfalt, guten Service und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für die Kunden. Der Einzelhandel macht die Innenstadt attraktiv, interessant und hält sie lebendig. Der Einzelhandel mit seinem unverwechselbaren Charakter soll auch zukünftig Anziehungspunkt in Kronach bleiben.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen: sinkende Bevölkerungszahlen im Landkreis Kronach, zunehmende online-Einkäufe, geändertes Einkaufsverhalten und hohe Betriebskosten erschweren den Fortbestand von Unternehmen. Geschäftsaufgaben und Leerstand sind die Folge.


Fachgespräch sehr gut besucht 

Aus diesem Anlaß hatte der CSU-Ortsverband Kronach zusammen mit der CSU-Stadtratsfraktion zu einem Fachgespräch eingeladen. Dr. jur. Frank Schweizer-Nürnberg, Chefredakteur des markt intern-Informationsbriefes Mittelstand aus Düsseldorf und Dipl.-Kfm. (FH) Thorsten Becker, Geschäftsführer des Handelsverbandes Bayern e.V. brachten Expertise und Fachwissen von außen in die Diskussion mit ein.

Wichtige Punkte waren die Verbesserung der Infrastruktur und der Erreichbarkeit. Dabei ging es einerseits um kostenfreie Kurzzeitparkplätze und gute Stadtbusanbindung, andererseits um einheitliche Öffnungszeiten. Auch kostenfreies WLAN wurde genannt.


Alleinstellungsmerkmale 

Kunden wissen zudem ein ansprechendes Ambiente sehr zu schätzen. Service, Sauberkeit auf Gehwegen und Plätzen, Ruhemöglichkeiten, ansprechende Bistro-Cafés und Kultur-Angebote sind wichtige Faktoren. Dadurch könnte sich Kronach von anderen Städten wohltuend unterscheiden.

v.l.n.r. Johannes Fehn, Kreisvorsitzender des Einzelhandelsverbandes, Dipl.-Kfm. (FH) Thorsten Becker, Geschäftsführer des Handelsverbandes Bayern e.V., Dietrich Denzner, Vorsitzender der Kronacher Aktionsgemeinschaft, Angela Hofmann, CSU-Ortsvorsitzende, Dr. Frank Schweizer-Nürnberg, Chefredakteur des markt intern-Informationsbriefes Mittelstand, Paul Schnell, Vorsitzender des Vereines "KronachERleben" e. V. und Geschäftsführer Kaufhaus WEKA



Juni 2015 

Mobilität und Barrierefreiheit in Kronach

Positionspapier vorgestellt

Zum Segwayfahren am Kronacher Marienplatz hatte kürzlich die CSU Kronach eingeladen. Der Fahrspaß mit dem Elektromobil kam hervorragend an: zeitweise standen Kinder und Jugendliche Schlange, um im extra dafür aufgebauten Parcours ihre Runden zu drehen. Die Eltern hatten derweil Gelegenheit, sich am Infostand des CSU-Stadtverbandes über die Themen "Mobilität und Barrierefreiheit" zu informieren. Die CSU-Stadtratsfraktion Kronach hat ihr Vorhaben dazu in einem Positionspapier zusammengefaßt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Elektromobile sind mit Versicherungskennzeichen ausgestattet und dürfen im Straßenverkehr gefahren werden. Unser Foto zeigt Bernd Liebhardt, Angela Hofmann, Dr. Robert Wachter, Tanja Sopart und Jonas Geissler.

Kronach mit dem SEGWAY erleben

Bei einer SEGWAY-Tour vom Stadtgraben zum LGS-Gelände durch die obere Stadt zurück zum Marienplatz konnte man Kronach neu und aus ungewohnter Perspektive erleben.

v.l.n.r. Mitarbeiterin vom Segway-Verleih, CSU-Stadtverbandsvorsitzender Bernd Liebhardt, CSU-Ortsvorsitzende Angela Hofmann, Dr. Robert Wachter, Tanja Sopart, CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jonas Geissler und ein Mitarbeiter des Segway-Verleihs