August 2019

Image der Innenstadt verbessern

CSU will Bemühungen der Fachhändler unterstützen

In einem schleichenden Prozess hat sich das Bild Kronachs als Einkaufsstadt gewandelt: das Resultat sind leere Schaufenster. Die Kronacher CSU will hier gegensteuern. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass die üblichen Instrumente wie Leerstandsmanagement und Raumordnung alleine nicht mehr ausreichen. Die Überlegungen der Kronacher CSU zielen vielmehr darauf ab, den Aufenthalt in der Innenstadt so bequem und attraktiv wie möglich zu gestalten. Das bedeutet, Infrastruktur verbessern, weitere Anziehungspunkte schaffen, Vorteile und Entertainment bieten, auf ein ansprechendes Erscheinungsbild achten.
Die CSU-Mitglieder wollen die Bemühungen der Kronacher Einzelhändler um höhere Kundenfrequenz unterstützen: „Familien und Senioren sollen verstärkt in den Focus rücken“ erläutert FU-Ortsvorsitzende Sabine Scherbel. Dazu gehöre auch eine barrierefreie Innenstadt, ergänzt Stadtrat Heinz Hausmann. CSA-Kreisvorsitzender Jörg Schnappauf regte einheitliche Ladenöffnungszeiten an. Damit komme man Arbeitnehmern und Berufstätigen entgegen.
Michaela Weiss und Dominik Denzner regten eine zeitgemäße Internetplattform an, auf der sich der stationäre Handel in seiner Gesamtheit wiederfindet. Mit dem Ausbau von Bildungsangeboten in der Innenstadt sehen sie eine Stärkung der Kaufkraft verbunden. Thomas Rauh brachte monetäre Anreize für Betriebsgründer in die Diskussion ein. Auf staatliche Fördermöglichkeiten verwies stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Dr. Robert Wachter. Gepflegte Häuserfassaden schaffen ein ansprechendes Umfeld, in dem man gerne verweilt, betont er. „Kronachs Innenstadt hebt sich durch Kunst und Architektur von Gewerbegebieten ab“ meint er. Dieser Faktor solle offensiver vermarktet werden, so Dr. Wachter.

„Wir müssen am Image der Innenstadt arbeiten, dann schaffen wir auch Perspektive für Einzelhändler“ fasst CSU-Ortsverbandsvorsitzende Angela Hofmann zusammen.